So starte ich gut in meinen Tag.

Eine falsche Bewegung und plötzlich konnte ich mich nicht mehr bewegen. Ein Hexenschuss, das Kreuz verrissen oder wie auch immer man es nennen mag … und es war absehbar.
Denn ich hatte schon längere Zeit immer wieder mal Probleme im unteren Rücken – saß ich doch stundenlang im Büro ohne mich zu rühren (eindeutiger HomeOffice-Nachteil) oder ich machte es mir samt Laptop auf der Couch oder diversen anderen „möglichen und unmöglichen“ Plätzchen gemütlich – mein Kreuz fand das Rumknotzen allerdings nicht so prickelnd … und prompt bekam ich dann die Rechnung präsentiert – ein Hexenschuss!

So kam es zu meiner „Yoga Morgenroutine“:

Mit viel Gehen und Wärme habe ich´s wieder hingekriegt und mir dann geschworen, es nie wieder so weit kommen zu lassen.
Und wie das so ist, wenn man eine klare Entscheidung trifft, kam mit das Universum* zu Hilfe und schickte mir den Link zu einer „Yoga Morgenroutine für Anfänger“. Mit Yoga habe ich (bis heute) wenig bis nichts am Hut, aber hier ging es um Dehnen & Körper-Mobilisation und das hat in dem Moment perfekt gepasst.
Ich stand ab sofort 15 Minuten früher auf, rief das Video ab und stretchte täglich 10 Minuten lang.

Morgenroutine leicht gemacht?

Mir fiel diese Umstellung tatsächlich leicht und zwar deshalb:

  • Ich hatte einen verdammt guten Grund.
  • Es waren lächerliche 10 Minuten.
  • Der Output war für diesen geringen Aufwand schon nach kurzer Zeit super.

Habe ich noch immer Motivation für meine morgendliche Routine?

Ja, mein „Morgensport“ ist mittlerweile zu einem richtigen Ritual geworden. Ich habe die Übungen mit der Zeit allerdings ein wenig verändert und angepasst. Mehr als 15 Minuten braucht es aber nach wie vor nicht.

Starte ich wirklich jeden Morgen mit Bewegung in den Tag?

Fast.
In den ersten 4 Monaten hatte ich nur 2mal tatsächlich darauf vergessen. Das waren Tage ohne Wecker, an denen meine Kids „dankenswerterweise“ diese Aufgabe übernommen hatten und wir waren so schnell im Tun, dass es tatsächlich unterging.
Und es gibt vereinzelt Tage, an denen ich bewusst die Entscheidung treffe (!), auf das Stretchen zu verzichten (weil zum Beispiel gleich morgens sowieso Sport am Plan steht oder ich supermies geschlafen habe).

„Du wirst Dein Leben niemals ändern, bis Du änderst, was Du täglich tust. Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der täglichen Routine.“ (John C. Maxwell)

7 Tipps für das erfolgreiche Etablieren einer (Morgen)Routine:

  • Finde einen Grund, der Dich tagtäglich motiviert.
  • Mache Dir diesen Grund/Dein Ziel immer wieder bewusst – gedanklich oder durch ein passendes Bild am Spiegel oder einem anderen Ort, an dem Du immer wieder daran erinnert wirst.
  • Fange klein an – mit nur 5 Minuten, mit nur 5 SitUps – und steigere Dich langsam und stetig.
  • Erledige Dein Vorhaben gleich morgens – somit kannst Du gleich von vorneweg stolz auf Dich sein und gehst mit dem tollen Gefühl, bereits etwas geschafft zu haben/erfolgreich gewesen zu sein in den Tag.
  • Setze Dir einen fixen Termin, wenn es morgens nicht passt/möglich ist.
  • Bedanke Dich bei Dir selbst, dass Du Dir Gutes tust und auf Dich (und/oder – je nach Ziel – Deinen Körper, Deine Gesundheit, Deine Mitmenschen, ….) achtest.
  • Du kannst Deine Disziplin natürlich auch belohnen (dies sollte natürlich Deinem Ziel nicht entgegenwirken), mir selbst genügt allerdings das Erfolgsfeeling direkt danach.

Du möchtest nicht nur Deine perfekte Morgenroutine, sondern auch Dein perfektes Leben gestalten?


*) der Link kam natürlich nicht vom Universum, sondern von Mady Morrison (=YouTube-Link), die ich offenbar schon längere Zeit abonniert, aber bis dahin gekonnt ignoriert hatte.

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