Was wäre, wenn …

Was wäre, wenn Du kein Single wärst?
Was wäre, wenn Du einen Partner hättest?
Was wäre dann konkret in Deinem Leben anders?
Was wäre jetzt in diesem Moment anders?

Genau diese Thematik hatte mich eines Tages eingeholt, als ich einmal mehr faul, genervt und fast schon verbittert daheim „rumgekugelt“ bin und mit mir und meiner Single-Zeit nichts anzufangen wusste.
Ich wünschte mir einen Partner.
Weil wenn ich einen Partner hätte, dann … dann würde ich ja … dann wäre ja …
Dann war da eben dieses „Was wäre, wenn ich einen Partner hätte?“ und es veränderte sich zu einem „Was würde ich heute unternehmen, wenn es einen Partner gäbe?“ und diese Frage wurde gefolgt von einem „Und was genau hält mich davon ab, das alleine zu tun?“

Aktuell ist Sonntag und ich sitze an der Alten Donau in Wien auf einer Liegewiese, genieße die Sonne, den Sommer und das Nichtstun und ich bin alleine unterwegs – ohne Partner, als Single.
Und es gab tatsächlich nichts, was mich davon abgehalten hätte – es gab keinen triftigen Grund, nicht alleine etwas zu unternehmen.

Was hält Dich ab?

Was würdest Du mit Deinem Partner/Deiner Partnerin unternehmen und was ist es, weswegen Du das nicht auch alleine machen kannst? Welche Antworten kommen auf dieses „Warum?“?
Nimm einmal ganz ehrlich wahr, was sich dahinter verbirgt. Sind es tatsächliche Gründe oder sind es eher Ausreden?
Denn Du kennst sicherlich den Spruch „Wer etwas möchte, findet Wege. Wer etwas nicht möchte, findet Ausreden.“ …
Ja, vielleicht kommen Ängste hoch – dann stell Dir die Frage, wie real ist diese Angst und was kannst Du gegen diese Angst unternehmen? Welche Schritte braucht es, damit Du etwas alleine unternimmst, auch ohne PartnerIn? Und welchen Schritt kannst Du dafür heute schon gehen?

Auf der Liegewiese sind auch noch viel andere Menschen unterwegs – Familien, Gruppen von Frauen, mehrere Pärchen gemeinsam, einige einzelne Pärchen. (Spannenderweise sehe ich keine reinen Männergruppen – die sind wohl alle im Wasser …).
Ich lasse Dich nun mal daran teilhaben, was bei den Menschen rund um mich so passiert:
Bei den Familien sind alle mit dem Kind/den Kindern beschäftigt. Die reinen Frauengruppen tratschen fröhlich vor sich hin. Die gemischten Gruppen sind nur nach außen hin gemischt – tatsächlich reden die Männer miteinander und die zweite `interne Gruppe´ besteht aus den Frauen. Zwischendurch wird kurz Frisbee o.ä. gespielt (eher die Männer).
Und die Pärchen?
Er guckt in sein Handy, sie liest ein Buch. Sie ist am Handy, er telefoniert. Beide sonnen sich. Einer von beiden geht schwimmen, der andere schläft eine Runde. Zwei Pärchen in meiner Nähe unterhalten sich auch tatsächlich miteinander und ich kriege ein paar Gesprächsfetzen mit – bei dem einen („Ausnahme“)Pärchen werden Urlaubspläne geschmiedet, beim zweiten erzählt er von der Arbeit und sie ist darüber eher wenig amused.

Was würdest Du mit Deinem Partner/Deiner Partnerin auf dieser Liegewiese tun?
Und was davon geht nicht auch alleine?
Den Urlaub kannst Du auch für Dich alleine oder mit FreundInnen planen. Quatschen geht mit  FreundInnen genauso (gegebenfalls auch per Telefon) und gegen Büro-Alltags-Geschichten kommt ein YouTube-Video sicher besser an. Und Lesen und Handy-surfen braucht sowieso keinen Zweiten.

Das, was uns triggert, das, was in uns Schmerz auslöst, sind oft zärtliche Gesten, die wir im Außen bei anderen wahrnehmen – wenn sich Pärchen küssen oder wenn sie Hand in Hand durch die Gegend spazieren. Aber das sind Momentaufnahmen.
Sieh Dich um, schau, was rund um Dich (tatsächlich) passiert und nimm auch „die anderen“ Momente wahr.

Beobachte auch Dich selbst und erkenne, welche Bedürfnisse da bei Dir vielleicht hochkommen. Und überlege, ob sich diese Bedürfnisse auch auf andere Art und Weise stillen kannst.
Gespräche lassen sich mit anderen Leuten führen (auch Fremden übrigens), Urlaubspläne schmieden geht – wie bereits gesagt – alleine oder mit FreundInnen genauso gut und wenn Dir mal auf einer Liegewiese fad wird – dann frag einfach, ob Du beim Frisbee mitspielen kannst. Und wenn Dir körperliche Nähe abgeht – vielleicht kann eine Massage helfen. Sei kreativ!

Wichtig ist also, zu erkennen, welche Ängste oder welche Bedürfnisse hier beteiligt sind. Und oft ist es gar nicht so schwer, dafür auch eine gute Lösung zu finden.Und wenn doch – dann melde Dich gerne bei mir: per Mail oder buche Dir hier Dein kostenloses Erstgespräch.

Was wäre, wenn Du Dein Leben so richtig l(i)eben würdest? ?

Deine Rosa

PS: Mein Sonn(en)tag hat dann übrigens mit einem spontanen „Abstecher“ auf den Kahlenberg geendet – mit einem traumhaften Blick über das abendliche Wien (siehe Foto) … ?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.