Frau auf Berg mit Rucksack hebt Arme blaue Stunde

Was braucht es denn eigentlich für ein glückliches Leben?
Und was hat eine Abenteuerreise damit zu tun?

Ich bin ja der Meinung dass ein Leben dann erfüllt und glücklich ist, wenn es ein authentisches Leben ist.
Wenn man sich also das Leben so eingerichtet hat, dass es einem selbst entspricht und man die eigenen Werte und Bedürfnisse befriedigt.
Und wenn man auch bei den Strategien und Ressourcen auf das zurückgreift, was bereits in einem selbst verfügbar ist.
Kurz gesagt: Ein Leben ist dann authentisch (und somit erfüllt & glücklich), wenn man sich und seinem Bauchgefühl vertraut.

Und Vertrauen braucht es auch auf einer Abenteuerreise und genau darum geht es in diesem Beitrag.

In diesem Artikel findest Du:

Was Interrail mit einem #HappyLife zu tun hat.

Ich habe letztens ein Foto gefunden, das schon über ein Vierteljahrhundert alt ist (ja, ich fühle mich gerade seeeeehr alt, wenn ich das so betitle *lach) und es zeigt mich als Jugendliche, als ich mit meinem damaligen Freund 4 Wochen lang auf Interrail (= mit dem Zug durch Europa trampen) war.

Und weil sich dieses Abenteuer von damals durchaus mit der Gestaltung eines erfüllten & glücklichen Lebens vergleichen lässt, hat dies ganze Sache nun einen Blogartikel verdient.

Interrail war für uns ein Abenteuer mit wenig Plan. Eine Entdeckungsreise, auf der wir völlig auf uns alleine gestellt waren. Es gab eigentlich nur die große Vision: In 4 Wochen möglichst viel zu sehen und Spaß zu haben (und das um möglichst wenig Geld). Wir wussten, welche Länder wir bereisen wollten, hatten Paris als Startpunkt auserkoren und im Rucksack waren ein paar Klamotten, Schlafsack und Zelt. Das war´s.

Damals gab es kein Handy, kein Internet (und in jedem Land eine andere Währung) – da war also nix mit „Ich google schnell mal den nächsten Campingplatz oder eine Zugverbindung“ – damals ganz normal, für meine Kinder schier unvorstellbar.

Wir sind daher ständig unserem Bauchgefühl gefolgt, waren flexibel, haben Möglichkeiten erkannt und genutzt, haben gegebenenfalls nachgefragt und gingen immer einen Schritt nach dem nächsten.

Wir haben darauf vertraut, dass sich alles zur richtigen Zeit finden wird und verschwendeten keine Gedanken daran, was eventuell alles passieren könnte (es gab tatsächlich nicht mal ansatzweise Gedanken an Krankwerden, etwas zu verlieren, bestohlen zu werden oder ähnliches – fast unglaublich, oder?)

Parallelen zwischen Interrail bzw. einer Reise und dem Leben.

  • Das Leben ist ein Abenteuer – Du weißt nie so genau, was kommt.
  • Du hast (hoffentlich) ein übergeordnetes Ziel, was Dein Leben anlangt – zum Beispiel Spaß zu haben (erfüllt & glücklich zu sein).
  • Es gibt viele verschiedene Situationen & Stationen in Deinem Leben (Vergleiche: Städte, Bahnhöfe, Menschen, …) – einige davon magst Du, andere nicht so sehr.
  • Du suchst Dir in Deinem Leben also gezielt das aus, was Dir gefällt und Dir Freude bringt – oder machst Du das, was andere vorschlagen, weil sie es gut finden?
  • Du suchst Unterstützung, wenn Du mal nicht vorankommst – bevor Du im „Nirgendwo“ landest oder ewig im Kreis fährst.
  • Du bist flexibel und freust Dich über neue Herausforderungen und darüber, diese zu meistern – wie zum Beispiel immer wieder unterschiedliche Sprachen & Währungen, überfüllte Züge & geschlossene Campingplätze und damit verbundene längere Fußmärsche & Nächte in Parks oder auf Bänken.
  • Du bist entspannt und vertraust darauf, dass alles für Dich und zu Deinem Vorteil passiert – ohne Hirnzuwi**en, was nicht alles an Katastrophen passieren könnte.

„In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten.“

Mark Twain

Gerade das, was sich in unseren Köpfen abspielt – Gedanken an Vergangenes, an mögliche Zukunftsszenarien, negative Verknüpfungen, Erwartungen, … – hindert uns so oft daran, einfach loszugehen.

Was braucht es also für ein #HappyLife?

Meines Erachtens braucht es Selbst-Vertrauen, denn jegliches Vertrauen fängt bei einem selbst an und es braucht Selbst-Kenntnis, denn in uns selbst stecken ja all die Antworten – Antworten auf die Fragen „Wo soll’s hingehen? Was tue ich jetzt am besten? Wie könnte ich es tun? Was brauche ich?“.

Wenn wir es schaffen, in uns hineinzuhören, uns mit uns selbst zu beschäftigen (auf liebevolle & wertschätzende Art & Weise) und das anzunehmen und umzusetzen, was wir da finden – dann haben wir alle Antworten.
In uns finden sich außerdem funktionierende, erfolgreiche Strategien und wir besitzen Unmengen an Ressourcen – wir müssen all unser Potential einfach nur nutzen.

Und wenn sich in uns auch mal etwas findet, das schmerzt oder wo wir eigentlich gar nicht mehr hinschauen wollten: Auch das ist ein wertvoller Hinweis darauf, wo es noch Möglichkeiten gibt, etwas zu verbessern.
Es braucht also durchaus auch Mut für das Sich-Selbst-Kennenlernen. Mut, der sich absolut lohnt. 

Denn wenn Du Dich selbst gut kennst, dann kannst Du auch dementsprechend handeln und wenn Du Dir (und Deinem Bauchgefühl) vertraust, dann gibt es kein Scheitern mehr, sondern nur noch Wachstum.

Mein kurzes & knackiges Fazit:

Übernimm VerANTWORTung für Dich & Dein Leben und freue Dich über Deine Abenteuerreise …

Rosa Kainz

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Beitrags-Bild von mohamed Hassan auf Pixabay 

2 Antworten

  1. Wow Rosa, da fühl ich mich beim Lesen auch gleich alt! *Lach*
    Der Vergleich Interrail – Leben ist super. Und schon erstaunlich, dass wir uns damals (im jugendlichen Leichtsinn??) so wenig Gedanken über mögliche Hindernisse gemacht haben!
    Mut ist auf jeden Fall eine der wichtigsten Zutaten im Leben. „Hirnw**en“ hingegen nicht. Ich krümm mich grad immer noch vor Lachen ab diesem Wort… 🙂
    Danke dafür & herzliche Grüsse
    Claudia

    1. Na Gottseidank hält Lachen jung *grins
      Und Mut ließ sich auch damals schon nicht kaufen, wäre manchmal aber echt praktisch…
      Danke & Liebe Grüße 😊

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