Was macht mich glücklich?

 

Vermutlich kennst Du diese Fragestellung in einer etwas anderen Form, nämlich als „Ich weiß nicht, was mich glücklich macht!“
So ging es mir auch lange Zeit.
In meinem Wohnzimmer hängt der Spruch „do more of what makes you happy“ (siehe Beitragsbild  …) und das schon seit längerer Zeit. Ich habe das Bild damals gesehen und es musste einfach mit. Und dann hing es da an der Wand, ich habe draufgeschaut und mir gedacht „Ja, wenn ich bloß wüsste, WAS mich überhaupt glücklich macht …“
Ich hab´s damals einfach nicht gewusst.
Was ich wusste war, dass ich kein Einzelfall bin, allerdings hat mich diese Erkenntnis nicht wirklich glücklicher gemacht – nix mit „geteiltes Leid ist halbes Leid“ – also habe ich begonnen, mich damit auseinanderzusetzen, was (mich) denn eigentlich glücklich macht.

Wir neigen generell dazu, viel leichter kundtun zu können, was wir nicht mögen – sei es im Restaurant, wenn es um das Thema Wunschpartner geht oder generell bei der Frage „Was willst Du denn eigentlich“: „Das mag ich nicht …“ „Er darf auf keinen Fall …“ „Ich will nicht mehr …“ – Du kennst das sicherlich aus irgendeinem Deiner Lebensbereiche.

Warum fällt es uns so schwer, zu erkennen, was wir wollen?

Wir sind heutzutage ständig Einflüssen aus dem Außen ausgesetzt – Informationen, Anweisungen, Meinungen und Erwartungen. Das, was in unserem Inneren gehört, gefühlt, gesehen werde will, bekommen wir allerdings gar nicht mehr mit. Unser Instinkt/Bauchgefühl/innere Stimme kann sich gegen die Außeneinflüsse nicht mehr behaupten und so schwimmen wir mit der Masse mit. Und verlieren mehr und mehr die Verbindung zu unserer Intuition.

Wie kann ich nun herausfinden, was ich will?

Finde den Zugang zu Deinem Bauchgefühl wieder, zu Deiner inneren Stimme.
Das geht am besten mit gezieltem Rückzug – zB. Zeit mit Dir alleine, Meditation, Spaziergänge in der Natur – und zwar regelmäßig.

Wie finde ich nun das, was mich glücklich macht?

Schon diese geplante Ich-Zeit an sich wird Dich vermutlich glücklicher machen – ich schließe hier jetzt einfach mal von mir auf andere … – trotzdem hier noch

3 Schritte zum Glücklichsein-Erforschen:

① Wir sind ja – wie bereits erwähnt – Meister darin, zu wissen was wir nicht wollen bzw. was uns keine Freude bereitet. Eine einfache Möglichkeit, herauszufinden, was Dich glücklich macht ist, Dir genau diese ungewollten und unangenehmen Dinge aufzuschreiben.

② Im nächsten Schritt überlegst Du Dir, was Du stattdessen haben möchtest.
Jetzt hast Du vielleicht „Urlaub“ statt „Stress im Job“ auf Deiner Liste stehen und nun forscht Du weiter – wofür steht „Urlaub“ bzw. was an „Urlaub“ macht Dich glücklich? „Warum will ich Urlaub machen?“
Ist es Entspannung? Sind es neue Leute, die man kennenlernt? Geht es darum, Neues zu entdecken? …?

③ Kläre nun für Dich ab, wie Du diesen Wunsch, der hinter Deinem „stattdessen“ steckt, im Alltag auch erfüllen könntest.
Wenn es zB. um „Entspannung“ geht – gönne Dir doch einen Saunagang, eine Massage, ein Vollbad mit viel Schaum, höre Musik, … Du wirst sehen, mit der Zeit werden Dir mehr und mehr Dinge einfallen, die genau dieses Bedürfnis stillen.

Was hast Du bereits an „tut mir gut“ in Deinem Alltag integriert?

Denn wenn Du Dir regelmäßig Zeit für Dich und das, was Dir gut tut nimmst, wirst Du auch im Alltag zufriedener werden und Deine Intuition hat wieder die Chance, Dich zu (beg)leiten …

Deine Rosa

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