Unperfekt glücklich und zufrieden.

Ich muss nicht perfekt sein – oder doch?

Ich oute mich als Perfektionistin.
Als Perfektionistin, die das perfekt sein wollen/sollen/müssen mittlerweile aufgegeben hat.
Zumindest in einigen Bereichen.
Im Business zum Beispiel – zumindest in Teilbereichen davon.

Ich bin Coach (psychologische Beraterin & Expertin für Life Design).
Und aus.
Ich bin kein Webdesigner, kein Grafiker, kein Musik-/Ton-/Videoproduzent, kein Schauspieler, kein Marketing-Fuzzi, und und und … achja- und Binnen-I-SchreiberIn bin i auch nicht (die G´schichte mit der auch-weiblichen-Schreibform…).

Wer bin ich?

Ich bin (beruflich gesehen) nur Coach (Beraterin, Mentorin, Expertin, …).
Und genau deswegen hab ich das mit dem Perfektionismus aufgegeben.
Weil – wenn ich mich mit all dem, was zum Business dazu gehört zu 100% beschäftige, hab´ ich gar keine Zeit mehr für meine eigentliche Aufgabe. Und das ist eben das coachen.

Da ich aber der Meinung bin, dass der Boss (die BossIn klänge aber auch wirklich sehr dämlich…) das eigene Business kennen sollte – in allen Bereichen – und ich noch dazu neugierig & wissbegierig bin, wurschtl ich mich da trotzdem selber durch und ich lerne dabei verdammt viel.

Den Perfektionismus ablegen.

Und eines dieser Learnings war eben, den Perfektionismus aufzugeben. Ich kann (mittlerweile) alles Notwendige und tue es auch, aber halt im Rahmen meiner Möglichkeiten – teilweise eben durchaus unperfekt (wenn´s doch mal (über)perfekt sein soll, dann weiß ich mir aber auch zu helfen bzw. in dem Fall dann eben helfen zu lassen).

Und so ist es im „echten Leben“ doch auch.
Wir tun, was wir können. Wir agieren immer so, wie es uns in der jeweiligen Situation, zum jeweiligen Zeitpunkt gerade möglich ist – nach bestem Wissen & Gewissen.
Ja, das Leben ist halt nicht immer perfekt und wir sind menschlich und das ist voll in Ordnung so!

Und ich bin eben auch nur ein Mensch (und Beraterin, Expertin, Coach) und kein Wunderwuzzi – das hab´ ich gelernt und das ist auch die Botschaft dahinter:

Nobody´s perfect!

Zumindest nicht in jedem Bereich, denn sehr wohl hat jeder hat seine individuellen Stärken. Und auf genau diese solltest Du Dich konzentrieren. Das heißt jetzt nicht, dass Du deswegen nichts Neues oder mal was Anderes ausprobieren sollst! Das sollst Du sogar unbedingt!
Ich meine nur, dass Du den Perfektionismus ruhig mal stecken lassen darfst und zwar ohne jegliches schlechtes Gewissen. Und damit das leichter fällt:

Ein paar un-perfekte schlaue Sprüche:

  • Besser unperfekt starten, als perfekt zu warten.
  • Lebe lieber unperfekt.
  • Lieber unperfekt glücklich, als perfekt unglücklich.
  • Mich gibt es nicht in perfekt.
  • und mein Favorit:

Du musst nicht perfekt sein, um fantastisch zu sein!

In diesem Sinne:  L(i)ebe Dein Leben! 


Foto: Rosa Kainz

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