Wie Du aus dem Gedankenkarussell austeigen kannst

Viele Menschen sind wahre Meister darin, ein Problem so lange zu zerdenken, bis es letztendlich viel größere Ausmaße angenommen hat als zu Beginn.
Wie man aus dem Gedankenkarussell aussteigen kann, welches dieses „Problem-aufblähen“ meist verursacht bzw. zumindest unterstützt, möchte ich in diesem kurzen „How to“ – Artikel erklären.

In diesem Artikel findest Du:

Braucht noch jemand Gedanken? Ich hab mir wieder zu viele gemacht.

Da ist diese eine Situation, die Dir nicht aus dem Kopf geht. Du grübelst darüber nach und die Gedanken beginnen sich im Kreis zu drehen.
Die Gedankenspirale verselbstständigt sich und unser Denken begibt sich auf Autopilot. Ich denke, das kennt jede*r von uns  …

Der erste Schritt zum Ausstieg aus dem Gedankenkarussell ist:

Das Dauergrübeln erkennen

Wenn Du erkennst, dass Du gerade mitten in einer Gedankenspirale bist, dann ist der erste Schritt bereits geschafft!

Fakten vs Emotionen & Co

Lass nun Deine Emotionen, Selbstvorwürfe, Zweifel, Verletzungen, … mal kurz beiseite.
Sagt sich leichter, als es zu tun?
Einen gewissen Abstand zu gewinnen, funktioniert am besten, wenn Du eine andere – beobachtende – Position einnimmst.

Perspektivenwechsel

Wie würde eine neutrale Person, ein Beobachter die Situation sehen?
Wie sieht das Ereignis aus, wenn Du es von ganz weit oben betrachtest – vielleicht von einem Hochhaus aus oder einer Wolke?
Vielleicht hat aber auch der Blickwinkel Deines Haustiers oder Deiner Zimmerpflanze spannende Erkenntnisse für Dich.

Erkenntnisse notieren

Egal wie absurd oder ungewöhnlich die „Aha’s“ sind, die Du aus einer gewissen Entfernung oder einer anderen Sichtweise gewonnen hast: Notiere sie alle und auch Deine Gedanken, die Dir dazu kommen.

Dinge aufzuschreiben, die Dich beschäftigen, ist generell eine gute Methode etwas loszuwerden – da Du der Energie dadurch einen Kanal gibst.
Den „andere Perspektive – Schritt“ davor zu setzen, ermöglicht Dir zeitgleich, Lösungen zu finden.

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Albert Einstein

Denn letztendlich können wir Situationen oft nicht beeinflussen – unsere Reaktion und unsere Einstellung bzw. den Umgang damit aber sehr wohl. Das bedarf aber eben einer gewissen Analyse, die durch den Perspektivenwechsel ermöglicht wird.

Übung macht den Meister

Eine andere Perspektive einzunehmen bedarf manchmal ein wenig Übung, dasselbe gilt auch beim Auflösen von Gedankenspiralen.
Setze Dich hier also nicht unter Druck, sondern akzeptiere für den Moment einfach mal, dass es gerade so ist: 

Akzeptiere es. Es ist nicht Resignation, doch nichts lässt Dich so viel Energie verlieren, wie die Diskussionen und der Kampf gegen eine Situation, die Du nicht ändern kannst.

Dalai Lama

Akzeptanz

Es fällt Dir schwer, die Perspektive zu wechseln?
Dann übe das doch einfach ab und zu: Wenn Du zB. das nächste Mal auf der Couch sitzt und fernsiehst – wie würde das Ganz aussehen, wenn Du Dich im Fernseher befändest und von dort aus in Dein Wohnzimmer blicken würdest?
Wie nimmt Dein Hund die Welt beim Gassigehen wahr? Versetze Dich mal in seine Rolle.
Beobachte Menschen bei einer Diskussion und nimm gedanklich den Platz einer der beteiligten Personen ein.

Entdecke die Unterschiede zwischen Deiner direkten, unmittelbaren Wahrnehmung (in der Fachsprache assoziiert genannt) und einer dissoziierten (getrennt, von Außen betrachtet) Beobachtung.

Mein Fazit - in den Worten von Dr. Wayne Dyer

Wenn Du Deine Sicht auf die Dinge veränderst, verändern sich die Dinge, die Du siehst.

Dr. Wayne Dyer

Danke an Anna Koschinski von Entspannt & zielgerichtet bloggen für die Idee zu diesem Artikel!

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