Darf ich vorstellen: Timo.

Familienmitglied, beliebtes Fotomotiv, Objekt der kinderlichen Sekkier-Begierde (nein, es geht natürlich ums Kuscheln – wessen Bedürfnis hier gestillt wird lassen wir mal im Raum stehen *zwinker), Mäusejäger, Business“partner“ und definitiv der Ruhepol unserer Sippe.
Und letzteres aus mehrerlei Gründen – Katerchen lässt sich äußert selten aus der Ruhe bringen, er stellt sich sehr gerne als Tröster zur Verfügung (sofern er greifbar und willig ist) und Timo rastet & ruht – naturbedingt – sehr viel und strahlt somit auch Ruhe aus.

Ich hatte mich früher ehrlicherweise schon das eine oder andere Mal dabei ertappt, ihn zu beneiden.
Der Gedanke „Ich wär echt gern ne Katze …“ war definitiv da.
Nein, ich wollte keine Mäuse jagen/essen oder meine eigenen Haare schlucken (wobei die Beweglichkeit beim Putzen …), es ging um einige andere Dinge, auf die ich noch eingehen werde.

Jetzt möchte ich erstmal aber noch beim Thema „beneiden“ bleiben.
Dazu fielen mir dann nämlich zwei Aussprüche ein: „Der Neid der Besitzlosen“ & „ Wer mit sich selbst zufrieden ist, hat auch keine Grund auf andere neidisch zu sein“.
Was hat Timo also, was ich nicht habe? In welchem Bereich, womit in meinem Leben, bin ich unzufrieden?
Ich bin meinem Gedankengang, gerne eine Katze sein zu wollen, also mal genauer nachgegangen. Was genau hat mich zu dieser „Idee“ veranlasst?

Und nach einiger Zeit war die Antwort dann plötzlich da: „Ich will auch einfach tun und lassen können, was ich will! Ich will auch so frei & unabhängig sein wie mein Kater!“
Ich könnte jetzt einiges aufzählen, was damals bei mir nicht gepasst hat, welche Lebensbereiche in diese Erkenntnis mit hineingespielt haben – ich werde es aber mal auf 5 Punkte reduzieren, die allgemein Gültigkeit haben und welche auch immer wieder Thema sind, wenn es um persönliche Entwicklung geht.

1.Achte auf Deine Bedürfnisse
Auf seine Bedürfnisse zu achten heißt, in sich hineinspüren, um zu schauen, was es denn gerade braucht (siehe auch Wikipedia oder diesem Beitrag). Und das in jedem Lebensbereich – egal ob´s ums Essen, um Beziehung, um Schlaf, Entspannung, Ausgleich, … geht.
(Timo geht raus, wenn ihm danach ist oder die „Natur ruft“. Wenn er Hunger hat holt er sich ne Maus oder einen menschlichen Dosenöffner. Geschlafen wird, wenn ihm gerade danach ist. …)

Der Übergang zum zweiten Punkt ist sehr fließend. Der zweite Punkt ist nämlich:

2.Mach das, was Dir Spaß macht
Dass das nicht immer geht, ist mir bewusst (schließlich gibt es Gesetze, Regeln usw.). Trotzdem – mach, was Dir Spaß macht – im Rahmen der Möglichkeiten. Und erweitere diese Möglichkeiten so gut es geht.
Gönne Dir täglich (im besten Fall mehrmals) Zeit für etwas, das Du gerne tust und zwar ausreichend. Etwas, das Dich in den Flow zieht; etwas, das Dich zum Strahlen bringt; etwas, das Dich gut fühlen lässt!
(Ich denke, bei Katerchen sind Punkt 1) & 2) ziemlich ident – was wohl mit Punkt 5) zu tun hat …)

3.Setze Grenzen
Sag JA zu Dir selbst (Deinen Bedürfnissen), denn oft ist ein JA zu anderen ein NEIN zu sich selbst und das macht auf Dauer krank. Wenn jemand Deine Grenzen überschreitet – egal ob im privaten oder im beruflichen Kontext – dann sag das! Dich irgendwie durchzuwurschteln, nur weil es sonst zu Konflikten kommen könnte, ist keine Lösung. Etwas widerwillig – also gegen den Willen – zu tun, fühlt sich nicht nur ungut an, sondern miese Laune, Ärger über andere und Wut auf sich selbst tragen außerdem auch nicht dazu bei, sich wohl zu fühlen.
(Unsere Fellnase ist an sich sehr gelassen, aber wenn ihm das streicheln und „rumzahn“ zu viel wird, dann tut er das kund. Zuerst wird gemaunzt, dann ggf geknurrt, vorsichtig gepratzelt und liebevoll geknabbert. Und er verlässt die Situation recht schnell – eine großartige Strategie, wie ich finde.)

4.Umgib Dich mit Menschen, die Dich mögen (wenn Dir gerade danach ist)
Dem ist (auch aus Miezekater-Sicht) nichts hinzuzufügen, außer dass Du diese Menschen natürlich auch mögen und Dich in deren Gesellschaft wohl fühlen solltest 😉

5.Genieße, was gerade ist
Sei im Moment. Denke nicht an das was gestern/gerade zuvor war (oder auch nicht war) und auch nicht, was nachher/morgen sein könnte. Genieße einfach das Hier & Jetzt.
(*Schnurrrrrrrr*)

So, das war´s auch schon mit Timo´s Lebensschule 😉.
Sollte Dir der eine oder andere Punkt jetzt vielleicht ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet haben – lass uns doch einfach mal unverbindlich bei einem kostenfreien Erstgespräch darüber quatschen … (Ob Timo dem Termin dann auch beiwohnt – das kommt wohl auf seine Laune an *lach)

Welche tierischen Lebens-Tipps hast Du?

Deine Rosa & „L(i)ebe Dein Leben!“-Timo 😻

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