Glücklich sein und Lebenssinn finden trotz Midlife-Crisis

„Warum bin ich allgemein so unzufrieden, anstatt glücklich zu sein? Bin ich – als Frau – gar in einer Midlife-Crisis?“ „War das schon alles oder kommt da noch etwas Sinnvolles hintennach?“

Fragst Du Dich manchmal, ob Du in Deinem Leben etwas falsch gemacht hast? Warum andere offenbar viel erfolgreicher und glücklicher sind als Du? Überlegst Du, ob das schon alles war oder ob da noch was kommt? Zweifelst Du dran, dass Du jetzt noch etwas verändern kannst? Hast Du eigentlich alles, was Du immer wolltest, bist aber trotzdem nicht glücklich?

Gerade in der Lebensmitte hinterfragen wir oft unseren bisherigen Lebensweg. Wir denken über unsere Träume von anno dazumal nach und erkennen, was wir erreicht haben und auch, dass das eine oder andere nicht so lief, wie geplant oder erträumt.
Unser Umfeld verändert sich – Eltern werden älter, gebrechlicher und gehen vielleicht sogar von uns; Kinder verlassen das Haus oder wir erkennen, dass die Zeit für das Gründen einer eigenen Familie abläuft; Freunde haben im Gegensatz zu uns Karriere gemacht und genießen ihr Leben in vollen Zügen.

Und wir sitzen da, hinterfragen unser Leben, uns selbst und fühlen uns als Opfer der Zeit. Weil bereits das halbe Leben vorbei ist und für all unsere Pläne und Träume, die wir hatten, nun keine Zeit mehr ist oder andere Umstände die Erfüllung dieser verhindern. Wir suchen nach neuen Zielen, die sich aber nicht zeigen und wissen plötzlich nicht mehr, wer wir sind und was wir wollen.

Oja, wir wissen schon, was wir wollen – wir wollen einfach glücklich sein!

In diesem Artikel möchte ich daher aufzeigen, wie Du durch persönliche Entwicklung Dich selbst und auch Antworten auf Deine Fragen (wieder)findest, Deine „Opferrolle“ verlassen und selbst zur Gestalterin eines selbstbestimmten & glücklichen Lebens werden kannst.

In diesem Artikel findest Du:

Was ist eine „Midlife-Crisis“ und gibt´s die nicht nur bei Männern?

Wenn man mir früher den Begriff Midlife-Crisis genannt hat, dann hatte ich sofort einen Mann vor Augen, der sich einen spritzigen Sportwagen zulegt, weil er mit dem Älterwerden nicht klar kommt. Frauen hingegen kamen – in meinem Denken – „nur“ in die Wechseljahre.
Letzteres meint aber meist die hormonellen Veränderungen und die Menopause, welche auch Fakt sind – bei der Midlife-Crisis gab es immer wieder Stimmen, dass es eine solche gar nicht gibt.

Der Begriff wurde allerdings bereits 1957 geprägt – Patienten eines Psychoanalytikers erkannten, dass sie die Lebensmitte überschritten hatten und wurden sich der eigenen Sterblichkeit bewusst. Heute wird die Midlife-Crisis laut Wikipedia definiert als „Ein psychischer Zustand der Unsicherheit im Lebensabschnitt von etwa 30 oder 40 bis 55 Jahren.“ Und das Google-Suche-Wörterbuch beschreibt sie als „Krisenhafte Phase in der Mitte des Lebens, in der jemand den Sinn seines bisherigen Lebens kritisch überdenkt und in Zweifel zieht.“.
Wie bereits in der Einleitung genannt, gibt es viele

Ursachen für eine Midlife-Crisis:

Dein Körper / das Alter

Ein Fältchen da, ein graues Haar dort und plötzlich gibt es Speckröllchen, die es früher nie gab und zwar jene von der hartnäckigen Sorte – früher half ein klein wenig Sport und nun rackerst Du Dich ewig ab und nichts passiert. Augenringe und sonstige Anzeichen des Alterns lachen Dir jeden Tag im Spiegel entgegen – trotz diverser Cremes und MakeUp …

Dein Job

Du wolltest vielleicht Karriere machen und bist nie so wirklich weit nach oben gelangt oder Du hast Deine Karriere für Kinder und Familie geopfert. Andere haben ihre beruflichen Ziele erreicht und Du stehst nach wie vor oder wieder am Anfang.

Deine Eltern …

… werden gebrechlicher, krank oder sterben vielleicht sogar.
Abgesehen davon, dass wir die Sterblichkeit unserer Eltern gerne verdrängen, wird Dir in so einem Fall bewusst, dass auch Dir eines Tages ein Ende nahen wird. Und Du fängst an, Dein eigenes Leben zu hinterfragen und die Zeit, die Dir noch bleibt.

Beziehungen

Beziehungen jeglicher Art verändern sich und auch Dich.
Freunde heiraten und Du bist immer noch Single oder Deine Partnerschaft bröckelt (und welcher Mann will schon eine „alte“ Frau?). „Alle“ in Deinem Umfeld haben/bekommen Kinder und das wird sich bei Dir nicht mehr ausgehen oder Deine Kinder sind bereits flügge und Du plötzlich ohne jede Aufgabe und einsam.

Neid

Vielleicht bist Du aber auch einfach nur neidig auf die großartigen Leben anderer, die offenbar geprägt sind von Lebensfreude, Glück & Erfüllung. Und Du selbst hast keinen Plan, was Du mit Deinem weiteren /verbleibenden Lebensjahren anfangen sollst und bist auf der Suche nach dem Sinn.

Was ist denn nun der Sinn des Lebens?

Gerade in der Lebensmitte sind wir oft mit Fragen und Überlegungen wie diesem konfrontiert:
„Ich bin in einer Sinnkrise, stelle alles in Frage.“ „Ich bin auf der Suche nach einem Sinn in meinem Leben.“ „Ich fühle mich irgendwie verloren und traurig – was ist denn nun der Sinn des Ganzen?“

Oft sehen wir den Sinn in unseren Rollen – in der Rolle der Ehefrau, Mutter, in unserem Job, … – bis etwas diese Erfüllung „stört“ und uns vor die Sinn-Frage stellt oder wir von einem Ereignis im Außen zum Nachdenken gebracht werden.

Ich habe gerade eben das Wort Erfüllung benutzt – für mich persönlich hat Sinn nämlich etwas mit innerer Fülle zu tun – man spricht ja auch von etwas Sinn-Vollem. Das, was man sich meiner Meinung nach fragen sollte, wenn man über den Sinn des Lebens nachdenkt, ist daher:

Was macht mich glücklich?

Eine kleine Mitmach-Übung für zwischendurch:
Erinnere Dich an einen schönen Moment – erinnere Dich mit all Deinen Sinn-en und tauche erneut in diesen Moment ein!
Fühlst Du Dich nun glücklich, lächelst Du, spürst Du inneren Frieden?

Glück ist ein Zustand.

Und zwar ein Zustand, den man sich jederzeit herholen kann. Glück ist somit unabhängig von Ereignissen oder Umständen, die im Außen stattfinden. Es sind also zum Beispiel nicht die neuen Schuhe, die uns glücklich machen, sondern es geht um Gefühl, das wir in uns verspüren, wenn wir sie tragen – weil wir uns schön, elegant, begehrenswert, … und glücklich fühlen.

Das, was Dich glücklich macht und was Deinem Leben Sinn gibt, ist also eine ganz individuelle und persönliche Sache. Du selbst bist die Gestalterin Deines Lebens und Du bist diejenige, die Deinem Leben Sinn gibt.

Der Sinn des Lebens ist leben.

Ja, dem stimme ich persönlich voll und ganz zu – nicht umsonst lautet mein persönliches Motto ja „L(i)ebe Dein Leben!“.

7 Tipps für den Umgang mit einer Krise in der Lebensmitte:

  • Lerne Dich selbst besser kennen, beschäftige Dich mit neuen Dingen, tausche Dich aus, lies Bücher (ein paar Tipps dazu findest Du weiter unten).
  • Erforsche, was Deine Midlife-Crisis verursacht hat und stille die Bedürfnisse, die dahinter liegen.
  • Sieh Deine Lebenskrise als eine Chance – die Chance, Dein Leben so zu gestalten wie Du es (schon immer?) wolltest – es ist nie zu spät.
  • Wenn doch: Träume loszulassen fällt schwer – alternative oder gar neue Herausforderungen zu finden stillt allerdings möglicherweise den Drang nach Abenteuer oder großen Veränderungen, der sich in einer Krise oft zeigt.
  • Suche Dir gegebenenfalls professionelle Unterstützung – das kann ein Coach oder auch ein Therapeut sein (wenn es in eine depressive Richtung geht).
  • Bleib positiv, sei offen für Neues und genieße das Hier & Jetzt (die Vergangenheit ist ja bereits vergangen und die Zukunft entsteht im Jetzt!) – DU hast es in der Hand!
  • Finde heraus, was Dich glücklich macht – denke dabei an all die kleinen Kleinigkeiten, die das Leben so zu bieten hat und die Dir Freude bereiten.

Apropos Freude bereiten – ich persönlich lese sehr gerne, daher möchte ich Dir meine persönlichen „Bücher mit Sinn – Top 5“ nicht vorenthalten:

Meine persönlichen Buchtipps* rund um den Sinn des Lebens:

Also …

… sei achtsam & dankbar, erfreue Dich am Hier & Jetzt und lerne Dich besser (oder sogar neu) kennen. Schaffe Dir dadurch die Basis für ein erfülltes & glückliches Leben und finde dann auch neue Ziele, die Du mit Freude verfolgen kannst.

Wenn Du Dich näher mit Dir und Deiner Lebensgestaltung beschäftigen möchtest, dann hole Dir am besten gleich meinen kostenlosen Minikurs:



Dieser Artikel richtet sich vordergründig an Frauen, weswegen ich alle Männer um Verständnis bitte, dass ich im Text nur weibliche Schreibweise verwendet habe – bitte setze die jeweiligen Begriffe (oder auch Beispiele) für Dich einfach „in männlich“ um, Danke.

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