In meinem Blogartikel „Persönlichkeitsentwicklung – wozu?“ wurden im Zuge der Definition des Begriffes Persönlichkeitsentwicklung von http://www.refa.de/lexikon/persoenlichkeitsentwicklung die Begriffe Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstveränderung genannt. Heute möchte ich erst mal genauer auf die Selbsterkenntnis eingehen.

Beim Thema Selbsterkenntnis fällt mir meist zuerst folgender Spruch ein: „Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung“. Wenn man also etwas erkennt, dann kann sich etwas zum Besseren verändern. Und dieses etwas, das man erkennen kann/soll/darf, ist man selbst. Wenn Du erst einmal erkannt hast, wie Du „tickst“, dann kannst Du gegebenenfalls auch etwas verändern.

Wie kannst Du Dich aber nun selbst erkennen?

Beobachte Dich selbst, nimm Deine Gedanken bewusst wahr, erkenne Deine Standpunkte, hinterfrage Deine Handlungen. Du wirst dabei natürlich auch Deine Träume, Wünsche & Ziele erkennen und auch, was Dich möglicherweise abhält, diese zu erfüllen bzw. zu erreichen.

Durch eine solche Selbstreflexion kannst Du eingefahrene Verhaltensmuster erkennen, die bereits in ganz jungen Jahren anerzogen wurden und die möglicherweise in Deiner aktuellen Lebenssituation gar nicht mehr passen. Ebenso kannst Du Muster in Deinen Beziehungen erkennen – nicht nur partnerschaftliche, sondern zB. auch Beziehungen in der Arbeitswelt.

Manches, das Du entdeckst ist vielleicht unangenehm oder sogar schmerzhaft – denn auch Ängste werden sich zeigen. Das Wort entdecken lässt sich nämlich auch als ent-decken betrachten, so als ob Du eine Decke von etwas wegziehst. Und was auch immer Du erkennst – sei offen und ehrlich zu Dir selbst und gehe liebevoll mit Dir bzw. Deinen Erkenntnissen um und sei dir bewusst, dass sich diese Entdeckungsreise lohnt – denn je besser Du Dich kennenlernst umso mehr Selbstbewusstsein wirst Du aufbauen und je mehr Du erkennst, wo es vielleicht in Deinem Leben hakt, umso besser wird auch Deine Lebensqualität werden.

Selbsterkenntnis in der Praxis:

Ich habe für mich selbst erkannt, dass Stille für mich Mittel zum Zweck ist. Einige würden es Achtsamkeit nennen, andere wiederum Meditation.
Um Dich selbst zu erkennen ist es von Vorteil, Dich nicht ablenken zu lassen und das ist in der heutigen Zeit gar nicht so einfach, schließlich sind wir ständig erreichbar und überall vernetzt. Also: Handy aus und Zeit für Dich blocken. Nimm Dir diese Zeit ganz bewusst und sei dabei genau so konsequent wie zB. bei einem geschäftlichen Termin.
Und dann? Nichts. Einfach sein. Einfach schauen, was kommt. Gedanken wahrnehmen, ziehen lassen, atmen und sein. Du musst nichts TUN. Du BIST einfach nur.

Ja, das ist verdammt schwer. Ich selbst hatte anfangs damit enorme Schwierigkeiten und habe diese Stille und das Nichtstun so gar nicht ausgehalten. Daher habe ich vorsichtig hinterfragt, warum das so ist und da war sie – die Angst. Die Angst davor, dass da vielleicht etwas hochkommen könnte, das mir nicht gefällt oder womit ich nicht umgehen kann.
Ich kann Dir dazu zwei Dinge sagen:
Sei dankbar für alles was Du erkennst, denn das macht Dich als Mensch schließlich aus und an Vielem bist Du auch gewachsen und das kannst Du nun noch mehr, wenn Du weißt, was Sache ist.
Und zum Zweiten: das Unbewusste lässt nur jene Dinge an die Oberfläche kommen, mit denen Du auch klar kommst – anders habe ich es noch nie erlebt.

Also – trau Dich, sei mutig und schau, was Du erkennen kannst – und dann fange langsam an zu hinterfragen, ob Dir das entdeckte Verhalten, die Gedanken etc. dienlich sind und wachse an all Deinen Erkenntnissen und stärke somit Dein Selbstbewusstsein und Deine Lebensqualität.

Welche Selbst-Erkenntnisse hattest Du bereits und konntest Du daran wachsen?

Du kannst Dich gerne per Mail (rosa(AT)rosakainz.at) bei mir melden oder hier Dein kostenloses Erstgespräch buchen – ich unterstütze Dich gerne auf Deinem Weg in ein Leben, das Du l(i)eben kannst.

Deine Rosa

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