Veränderung im Leben schaffen – so fängst Du am Besten an!

In diesem Artikel zeige ich auf, wie Du noch heute anfangen kannst Dein Leben zu ändern und auch, warum Veränderungen so oft scheitern beziehungsweise nach einiger Zeit wieder ein „Rückfall“ passiert.
Letzeres ist eigentlich relativ simpel, denn es ist schlicht und ergreifend der erste Schritt.
Oft ist es ja so, dass man weiß, dass eine Veränderung gut wäre, allerdings weiß man nicht so recht, wo man damit anfangen könnte. Dann wird die Sache entweder „verdrängt“ oder  man prescht doch irgendwie (!) vor und es verläuft dann wieder im Sand.
Letzteres liegt meist daran, dass dieser erste Schritt nicht gegangen wurde.

Leben ändern – der erste Schritt …

Der erste Schritt ist Dein Status Quo, also eine Standortanalyse.
Im ersten Schritt geht es darum zu wissen, wo man aktuell in dieser Sache steht, was genau die Unzufriedenheit verursacht.

Jetzt wirst Du vielleicht sagen: „Das weiß ich ja eh – mein Job ist Scheiße!“, aber dort siehst Du nur die „Aurswirkung“ des eigentlichen Themas. Es geht also um den Kern der Sache. WAS GENAU ist das Problem im Job (ich bleibe mal bei diesem Beispiel)? Ist es der Chef, ist es die Bezahlung, sind es die Arbeitszeiten oder die Kollegen oder stehst Du jeden Tag eine Stunde im Stau oder …?
Grenze Dein Thema ein, denn das ist wichtig!

Wir kennen das alle (natürlich nicht von uns selbst, sondern von anderen): Es kriselt in der Beziehung, diese geht dann irgendwann zu Ende, später gibt es eine neue Beziehung und irgendwann ist dieses altbekannte Problem plötzlich wieder da.
Also – ist es „der Job“? Nein, es liegt viel tiefer.

Nehmen wir in unserem Beispiel an, die Tätigkeit macht keinen Spaß mehr.
Wie kann es sein, dass es keinen Spaß macht? Hat es früher Spaß gemacht – was hat sich verändert? Gibt es vielleicht ein neues Programm, das Du nicht verstehst oder musst Du jede Woche 10 Minuten lang über das Projekt sprechen (und vor Anderen sprechen liegt Dir so gar nicht) oder arbeitest Du in einem Team, obwohl Du eigentlich Einzel´kämpfer*in´ bist …. ?
Brich herunter und frage Dich gegebenenfalls auch:

Was müsste passieren, damit es (wieder) Spaß macht?“

Analysiere nach einer gefundenen Antwort weiter:
Wenn es zum Beispiel an neuen Kollegen liegt – sind diese zu laut, stehst Du zu viel im Mittelpunkt oder zu wenig, schauen Dich die Kollegen „schief“ an oder was auch immer?
Brich immer weiter herunter und finde heraus, was genau dieses „es macht keinen Spaß“ verursacht beziehungsweise so lange, bis Du zu einem Aha-Moment kommst. So ein Augenblick der Erkenntnis ist übrigens meist mit einem unangenehmen Gefühl verbunden (und deswegen auch so gut „versteckt“).

Über das Gefühl zu gehen, ist übrigens eine weitere Möglichkeit, wie Du dem Kern der Sache auf den Grund kommen kannst. Du kannst in jener Situation, in der Du dich unwohl fühlst, Deine Emotionen beobachten. Es wird neutrale Phasen geben und es wird Ausschläge geben – wahrscheinlich mehr nach unten als nach oben. Versuche in jedem Fall herauszufinden, welchen Auslöser es dafür gab.

Bleiben wir beim Beispiel Arbeit. Du erkennst plötzlich, dass Du mies drauf bist (oder welche unangenehme Emotion auch immer Du wahrnimmst) – überlege, wann und warum Deine Stimmung umgeschlagen hat. War es der Kunde, der zuvor angerufen hat, war es dessen Thema oder war es der Kollege, der zuvor reinkam und alle gegrüßt, aber Dich nicht beachtet hat, war es plötzlich laut, … ?

Was sind Deine Trigger?

Finde die Auslöser und so kannst Du nach und nach eingrenzen, was das eigentliche Problem ist.
Denn nur wenn Du letztendlich „des Pudels Kern“ gefunden hast, kannst Du auch eine zielgerichtete Lösung finden. Und diese Lösung muss (auf das Beispiel Job bezogen) nicht zwingend heißen, sich eine neue Arbeit zu suchen – denke an „Love it, leave it or change it!“.

Also – nur wenn Du konkret weißt, worum es bei Deiner Unzufriedenheit geht, kannst Du dementsprechend handeln.
In dem Zusammenhang soll meine Navi-Metapher nicht unerwähnt bleibe: Das Navi kann Dich nur woanders hinbringen, wenn es weiß, wo Du gerade bist – um zielgerichtet von A nach B zu kommen, musst Du beide Punkte kennen.

Wenn Du noch tiefer in Deinen Wunsch nach Veränderung oder genaugenommen in die Ursache dessen eintauchen möchtest, kannst Du Dir übrigens auch ansehen, ob es eine ähnliche Problematik in einem anderen Lebensbereich gibt. Manchmal ist es so, dass ein Thema sich in mehreren Lebensbereichen durchzieht, man es aber erst nur in einem Bereich an der Oberfläche wahrnimmt.
Ein simples Beispiel dazu: Du bist im Job unzufrieden und hast nun festgestellt, es gibt diesen einen Kollegen, der Dich nie beachtet und Du fühlst Dich dadurch als ein Niemand, als unwichtig.
Dann erkennst Du, es gibt immer wieder Streit zuhause und die tiefere Ursache dahinter ist zu wenig Aufmerksamkeit und dass Du Dich auch hier ungeliebt fühlst …

In einem meiner kommenden Blogartikel geht es dann darum, wie Du mit Deinen Erkenntnissen weiter vorgehst. Bis dahin viel Erfolg beim Erforschen & Analysieren!

Alle Dinge entstehen aus einer Ursache. Wer dies erkennt, der sieht die Wahrheit. (Buddha)

Zu diesem Beitrag gibt es ein Live-Video in meiner geschlossenen Facebook-Gruppe: Hier kommst Du zur Gruppe und zur Aufzeichnung!


Beitragsfoto by Jake Hills on Unsplash, Rest Canva

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