Auch der Weg in ein Onlinebusiness beginnt mit dem ersten Schritt

Straße mit Schriftzug Start

In diesem Blogartikel möchte ich einige Gedanken zum Thema „Business-Start“ und auch Einblicke in diesbezügliche Kund:innen-Erfahrungen mit Dir teilen.
Und nicht nur das – ich habe mich auch in meinem Netzwerk umgehört und ergänze diesen Beitrag auch mit den Feedbacks rund um das Thema „Anfänge im (Online)Business“.

In diesem Artikel findest Du:

A wie Anfang (bzw. aller Anfang ist schwer)

Du möchtest Dein Leben verändern, willst mehr Freiheit und selbstbestimmt leben & arbeiten, Du willst ankommen – und hast daher die Entscheidung getroffen, Dich selbstständig zu machen.

Du hast es offiziell gemacht und bist voller Euphorie gestartet. Du hast Ideen entwickelt für Deine zukünftigen Angebote, hast Dich eventuell bereits mit diversen Plattformen, Webseite & Co auseinandergesetzt und hast einfach mal losgelegt.

Und nun bist Du an einem Punkt, an dem Du zweifelst und unsicher bist.
Weil es keine Erfolge gibt, Du Dich im Kreis drehst und Du schlicht überfordert bist von all den Aufgaben, die Dir zu Beginn gar nicht bewusst waren – und weil Du nicht weißt, wo Du anfangen sollst und ob Du überhaupt am richtigen Weg bist.

So ging es mir selbst und auch meinen Kund:innen – nach dem Start holperte es und schlichen sich Zweifel & Unsicherheiten ein.
Etwas, was ich Dir in diesem Zusammenhang unbedingt mitgeben möchte ist Folgendes:

Wenn Du Dich auf den Weg gemacht hast, dann hatte das einen Grund: Deine Seele, Dein Bauch, Dein Inneres (oder wie auch immer Du es für Dich nennen möchtest) hat Dich losgeschickt – weil es in Dir eine Sehnsucht gibt, die erfüllt werden möchte.

Gib also nicht vorschnell auf. Mach Dir Dein „Warum“ klar, festige so Deine Überzeugung und dann …

In Deiner Sehnsucht steckt die Kraft für einen Anfang

Fang nochmals an!

⇒ Überprüfe, ob Dein Fundament passt (welche Lösung genau bietest Du für wen bzw. welches Problem genau an, …) und
⇒ hinterfrage, ob es vielleicht innere/mentale Blockaden gibt, die Dich bremsen (Angst vor dem Scheitern oder vor Ablehnung oder die Überzeugung, dass Du Erfolg nicht verdient hast)

Und wenn Du Blockaden entdeckst, dann ist das völlig normal und auch in Ordnung. Alles, was sich Dir zeigt ist ein wichtiger Anhaltspunkt, um überhaupt etwas verändern zu können.
Mach Dir außerdem bewusst, dass aller Anfang schwer ist, vor allem wenn man sich auf völlig fremdem bzw. neuem Terrain befindet.

Eine meiner Mentor:innen meinte mal, dass diese Phase des Neues, des Unbekannten ein absoluter Grund zum Feiern ist, denn diese Zeit des Anfangens kommt niemals wieder und sollte man daher absolut genießen.

Und den ersten Schritt – die Entscheidung für ein eigenes Business – hast Du bereits getan und schon allein damit bist Du weiter als viele andere, die (noch) nicht für ihre Träume losgegangen sind!

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. (Hermann Hesse)

Was ich gerne VOR dem Business-Start gewusst hätte

Dies habe ich in meinem Netzwerk als Frage gestellt und hier nun die Antworten:

Petra:

Gerade anfangs hätte ich zu gerne gewusst, wie ich am besten zu Kunden komme. Das Gewerbe anzumelden war leicht. Danach tat ich mir schwer mit dem Personal Branding und der Zielgruppe. Dazu muss ich auch sagen, dass ich keine Klarheit darüber hatte, was ich genau wollte. Das kam erst nach und nach.

Barbara:

Eigentlich gar nicht so viel mehr – ich habe den Eindruck, dass mir alles was ich erlebt habe, schon vorher irgendwer gesagt hat, aber glaube, dass man es doch eben erst richtig kapiert, dass es wirklich so ist, wenn man es selbst erlebt.

Aber zwei Dinge scheinen mir dennoch wichtig: Dass man sich bewusst darauf fokussiert, den Prozess zu genießen und nicht erst dann happy sein will, wenn das Endresultat da ist und die Tatsache, dass eine klare Positionierung der Anfang von allem ist und so viel Stress verhindert, weil sie Klarheit, Fokus und somit Effizienz bringt.
Sich einen Mentor suchen, der einem dabei helfen kann, diese Klarheit schneller zu bekommen und den Fokus zu halten, kann sicherlich auch sehr hilfreich sein.

Eva-Maria:

Beim Business-Start wurde ich von den vielfältigen Aufgaben und Fragestellungen stark gefordert. Ich wollte mich mit den Kerninhalten beschäftigen und nicht mit dem Drumherum.
Gerne hätte ich gewusst, dass ich mir viel Zeit und Nerven mit den richtigen Experten hätte sparen können. Lieber einen Batzen investieren – auch wenn es einem beim Business Start nicht danach ist. Meine Erfahrung zeigt, dass du viel rascher ans Ziel kommst mit entsprechender Unterstützung und so auch schneller Geld verdienen kannst.

Yvonne:

Ich hätte gerne mehr darüber gewusst, wie man am optimalsten aus InteressentInnen / Followern echte KundInnen macht. Und zwar authentisch, also ohne, sich zu verbiegen und irgendein „Schema F“ anzuwenden. Viele Business Coaches behaupten, man „muss nur abc“, damit man dann „xyz“ erreicht. Oftmals passt das Vorgehen aber einfach gar nicht zur eigenen Marke oder den eigenen Werten.
Und auch, wie toxisch es sein kann, sich ständig auf Social Media mit anderen in der gleichen Branche zu vergleichen. Natürlich ist das einleuchtend, aber trotzdem ist es ein Prozess, den ich immer wieder aufs Neue durchlaufe.

Ich fand besonders den Tipp wichtig, das eigene Business mit einem klaren Warum aufzubauen. Mein Warum zu finden, war zuerst allerdings gar nicht so einfach und hat mehrere Schleifen gebraucht. Aber irgendwann war für mich klar, dass ich Menschen helfen möchte, ein ganzheitlich gesundes und erfülltes Leben im Einklang mit ihren Werten zu führen, und zwar mittels Ayurveda, Yoga und Achtsamkeit.

Margot:

Ich hätte gerne gewusst, dass ich mein Business nach meinen eigenen
Regeln und meinen Stärken aufbauen kann.
Am Anfang meiner Selbstständigkeit dachte ich z. B., dass ich auf Social
Media aktiv sein MUSS. Obwohl ich gespürt habe, dass es mich oft sehr
ablenkt und ich mich da oft sehr verzettele. Jetzt nutze ich Social Media
für Gruppen, aber nicht für mein klassisches Kundenmarketing. Dafür
fokussiere ich mich auf Kooperationen, auf meinen Blog und meinen
Newsletter. 

Elisa:

„Social-Media ist kein Zuckerschlecken & Vorbereitung ist die halbe Miete.“

Der Start ins eigene Business war lange Zeit herbeigesehnt und geplant. Und dann war endlich der Tag X da, wir voller Taten- und Umsetzungsdrang endlich mit SCALELINE am Start waren und bereit, die Welt des Datenschutzes umzukrempeln und zu revolutionieren. Wir entschieden uns, in die Kommunikation nach außen und in die Sichtbarkeit zu gehen, auch wenn das eine große Überwindung für mich persönlich war. Social-Media-technisch war ich ein unbeschriebenes Blatt und als Datenschützerin kannst du dir vorstellen, wie ich dazu stehe. Heute ist es normal geworden und gehört zur daily routine. Zuvor brauchte es eine gehörige Portion an Mut.

Denn: Es war eine völlig neue Erfahrung Posts vorzubereiten, auf Social-Media präsent zu sein und die Interaktion zu managen. Mit zunehmender Verankerung von „SCALELINE = Datenschutz = Elisa“ ging es immer leichter von der Hand und heute ist es einfach eine Freude und es macht großen Spaß, auch wenn unsere Beiträge zum Thema Datenschutz oft eine rege Diskussion – teils auch mit kritischen Stimmen zum Datenschutz – hervorrufen.
Hierzu kann ich nur sagen: Auch auf diese Situationen kannst du dich vorbereiten, um sie richtig handhaben zu können und nicht emotional zu reagieren. Und genau diese zunehmende Interaktion führt dazu, dass du noch sichtbarer wirst und dich zu deinen Themen positionierst. Die Sichtbarkeit prägt auch deinen Ruf und verstärkt das Vertrauen in dich. Daher hüte das Vertrauen wie deinen eigenen Augapfel. Ein Fehler und es kann weg sein, wofür du solange gearbeitet hast.

Christiane:

Als ich startete hatte ich viele Ideen, die ich nach und nach umsetzen wollte. Mit der Zeit habe ich verstanden, dass Businessaufbau ein fließender Prozess ist und nichts, das irgendwann „fertig“ ist. Dieses Wissen hätte mir viel Frustration und Ungeduld erspart.

Der Weg ist das Ziel.

Zwischen-Recap:

Lass mich all diese Aussagen bzw. die Gemeinsamkeiten dieser nochmals schnell zusammenfassen:

  • Wir erkennen bzw. lernen vieles erst, wenn wir losgehen bzw. auch tatsächlich in die Umsetzung kommen – und Übung macht den Meister.
  • Klarheit macht vieles einfacher und auch diese darf sich nach und nach entwickeln (und wirklich „fertig“ ist man nie).
  • Sich Unterstützung zu suchen bringt unterm Strich mehr, als es tatsächlich kostet.
  • Es darf (und soll!) Spaß machen und Vertrauen bzw. Mut gehören zum daily business dazu.

Und – was ja auch den Löwenanteil meiner Arbeit ausmacht:

  • Man  m u s s  nicht tun, was alle anderen tun oder sagen!
    Sondern es geht im Business darum, eigene Wege zu finden, die zu einem selbst passen, mit denen man sich wohlfühlt – also um Authentizität in jeder Hinsicht statt Verbiegen & Anpassen.

Sei Du selbst, alle anderen gibt es schon!

Und wie geht es nach dem Start weiter?

Außerdem wollte ich von meinen Kooperationspartnerinnen noch wissen, wie es nach dem Start weiterging und ob sie vielleicht Methoden oder Routinen gefunden haben, die sie im Businessalltag unterstützen.

Barbara:

Ich habe eine Morgen- und Abendroutine, mit meiner eigenen dafür gemachten Agenda, die genau das beinhaltet, was mir wichtig ist: So überleg ich z.B. jeden Morgen, was der Frosch ist, den ich heute zuerst verspeise, für was ich dankbar bin und am Abend überlege ich mir, wo ich mir heute selbst im Weg gestanden bin.
Ich habe keine konkrete Methode, ich plane mir aber bewusst immer wieder Zeit für Strategie im Kalender ein, um an meiner Ausrichtung arbeiten.

Eva-Maria:

Ich hatte die Vorstellung, dass der Business-Start die eigentliche Herausforderung ist. Mir war nicht klar, dass es auch nachher immer wieder viel Durchhaltewille braucht. Immer wieder gab es Hürden zu nehmen. Es ist langer Atem gefragt – dafür ist es umso schöner, wenn man eine Hürde überwunden hat.
Selbsthypnose-Techniken haben mich in Zeiten des Zweifelns und Hinterfragens sehr unterstützt (ich habe zusätzlich zu meinem Marketing-Standbein eine Praxis für Hypnose Therapie und kenne daher den Effekt der Selbsthypnose nicht nur bei mir, sondern auch meinen Klienten).

Margot:

Meine wichtigste Methode ist der regelmäßige Austausch mit meiner
Business Buddy. Wir schreiben uns jeden Montagmorgen einen Check In der
Woche und jeden Freitagnachmittag einen Check Out. Dazu telefonieren wir
oft miteinander und unterstützen uns bei unseren Herausforderungen. Oder
feiern gemeinsam unsere Erfolge! Da wir beide Kinder haben, gestalten wir
unseren Austausch sehr flexibel – außer den Check In und Outs: Diese
kommen immer am Montag oder Freitag per WhatsApp und sorgen für eine
große Accountability.

Rosa:

Dem ist nicht wirklich etwas hinzuzufügen: Dass Fokus, Selfcare, Planung und Austausch im Businessalltag wichtig und auch hilfreich sind, kann ich nämlich nur genau so bestätigen!

Lass den heutigen Tag den Anfang von etwas Neuem sein.

Bonus: Hilfreiche Tools im Business

Und weil alle guten Dinge – und somit auch Fragen – 3 sind, wollte ich noch wissen, welche Tools meinen Kolleginnen den Arbeitsalltag erleichtern und hier folgen nun die entsprechenden Infos:

Barbara verwendet Miro für ihre Workshops mit Kunden, aber auch für eigene Übersichten und Strategie. Trello nutzt sie, um ihre Pendenzen im Griff zu haben, Instagram, um das Offering zu kommunizieren und Canva* um Content zu erstellen (Social Media Posts, Flyers, kleine Aufträge für meine Kunden, einfache Websites, kleine Filme etc).

Für Yvonne ist über die Zeit Canva* eines der wichtigsten Tools geworden: „Die Möglichkeiten, hier tolle Designs für alle möglichen Zwecke zu erstellen, sind einfach toll.“

Elisa´s Input dazu: „Wir sind zu 100 % digital aufgestellt: Das iPad und den Apple Pencil möchte ich NIE mehr missen. Denn das war der letzte Schritt zu 100 % papierlos und digital, gegen den ich mich lange aus nostalgischen Gründen gewehrt habe.“

Christiane´s Bullet Journal/Kalender und Notizbuch kommen überall mit hin: „Ich liebe digitale Tools jeglicher Art, aber Planung und Ideensammlung muss bei mir in Papierform passieren.“

Ich selbst nutze Canva* für alles Grafische, Zoom für den Austausch, Asana für alles Organisatorische und Elopage* für meine digitalen Angebote.
(Weitere Tools für Dein Business findest Du übrigens in diesem Blogartikel.)

Danke an mein Netzwerk!

Und hier kannst Du bei Petra, Barbara, Eva-Maria, Yvonne, Margot, Elisa & Christiane mal vorbeischauen:


Vielen lieben Dank, dass ich eure Erfahrungen hier teilen durfte!

Du suchst nach weiteren hilfreichen Tools für Dein Onlinebusiness?

Dann schau Dir doch mal diesen Beitrag an – hier ergänze ich laufend technische Helferleins!

*) Dies ist ein sogenannter Affiliate Link. Ich werde mit einer Provision beteiligt, wenn über diesen Link ein Einkauf zustande kommt. Für Dich entstehen dadurch ggf. aber keine Mehrkosten und es liegt natürlich bei Dir, ob/wann/wie/wo Du ein Produkt kaufst …
(Für den Inhalt der verlinkten Seite sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich!)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Artikel könnten Dich auch interessieren

Checkliste für Deinen Onlinebusiness-Aufbau

Was Du als Existenzgründer:in für den Start wissen musst, um ein stabiles & erfolgreiches Onlinebusiness aufzubauen.
>>Zur Checkliste <<

Newsletter

Portrait Rosa Kainz (mit Laptop, pinkfarbene Jacke)

Erhalte 1-2x /Monat Infos rund um die Themen Mindset & Onlinebusiness-Aufbau und exklusiven Zugriff auf Workbooks, Checklisten & Masterclasses!
>>Zur Anmeldung <<