Im heutigen Blogartikel möchte ich mich dem Thema Affirmationen im Zusammenhang mit dem Selbstwert widmen.

Was sind Affirmationen und was können bzw. bringen diese?

Eine Affirmation ist prinzipiell so was wie eine Zustimmung, eine positive Aussage, eine positive (Be)Wertung, Im Normalfall kennen wir eine Affirmation als einen kurzen, positiven, einfachen Satz, der im Unbewussten wirkt und etwas verändert – zum Beispiel die Meinung, die man über sich selbst hat, die Meinung über Geld, die Meinung über Beziehungen und so weiter. Letztendlich sind Affirmationen für jeden Lebensbereich anwendbar.

Wieviel, wie oft, wie regelmäßig?

Am besten pflegst Du Deine Affirmationen als Routine in ein Ritual ein. Nicht 100 Stück auf einmal, sondern vielleicht nach Lebensbereich aufgeteilt oder je nachdem, welches Thema bei Dir gerade aktuell ist.
Ich habe einige gemischte Affirmationen, die ich mir täglich ansehe und ich habe diese auch an der Wand kleben (an verschiedenen Orten meines Hauses). Wenn ich dran vorbeikomme, picke ich mir eine Affirmation heraus und achte darauf, wie diese Affirmation jetzt gerade aktuell auf mich wirkt – ist sie stimmig oder ist die Aussage ganz weit weg für mich in dem Moment. Und dann beschäftige ich mich dementsprechend damit.

Wie formuliere ich eine Affirmation?

Positiv – Ich-bezogen – In der Gegenwart

Positiv formulieren heißt, dass Du Verneinungen („nicht“ und ähnliches) weglässt. Zu sagen „Ich bin nicht mehr schüchtern.“ bringt deswegen nichts, weil das Unbewusste das Wort „nicht“ nicht „kennt“ und somit nur das „ich bin schüchtern“ hängenbleibt. Das hast Du vielleicht schon mal gehört und Du kennst vielleicht auch das Beispiel „Denke jetzt nicht an den rosaroten Elefanten!“
Und? Hattest Du gerade einen rosaroten Elefanten vor Deinem geistigen Auge?
Also: Fokus auf das Positive, auf das, was Du möchtest! zB.: ich bin ich bin schlagfertig, ich bin tough, ich bin selbstbewusst, … welcher Begriff auch immer für Dich passt. Wenn Du Dir Beispiele für Affirmationen suchst, dann achte darauf, dass das wording für Dich passt und suche Dir gegebenenfalls passende Synonyme!

Ich-bezogen heißt, dass Du eine Affirmation ganz „egoistisch“ mit „Ich“ beginnst: Ich bin, Ich habe, … (statt „es ist“ „man kann“ …)

In der Gegenwart ist selbsterklärend – so tun, als ob es bereits so ist. Verzichte auf die Zukunfts- und Möglichkeitsform: ich werde haben, ich werde bekommen, ich sollte … im Gegensatz zu ich bin, ich habe, ich glaube, ich weiß, … 

10 Affirmationen für Deinen Selbstwert:

  • Ich schätze und akzeptiere mich voll und ganz
  • Ich liebe mich bedingungslos
  • Ich bin stolz auf mich und das, was ich erreicht habe
  • Ich bin für mich meine beste Freundin/ein bester Freund
  • Ich verdiene es, von anderen geliebt zu werden
  • Ich gebe immer das Beste, das mir gerade möglich ist
  • Ich bin erfolgreich
  • Ich verzeihe mir
  • Ich vertraue mir und dem Universum/Gott/…
  • Ich bin selbstbewusst

Ein paar abschließende Tipps:

  • Beschäftige dich regelmäßig mit Deinen Affirmationen (Stichwort Morgen – oder Abendritual).
  • Finde eine Affirmation für diesen einen Tag und hole Dir sie im Lauf des Tages immer wieder hervor (Erinnerung stellen!).
  • Wenn eine Affirmation sich mal nicht stimmig anfühlt, dann taste Dich langsam heran (dann ist es für den Moment halt zB. ein „ich akzeptiere mich“ oder ein „ich mag mich“ statt einem „ich liebe mich bedingungslos“).
  • Nutze die Record-Funktion Deines Handys, sprich die Affirmationen auf und höre Dir diese dann (regelmäßig) an.

In meinem Life-Talk zu diesem Thema habe ich zu jeder der 10 genannten Affirmationen noch meinen „Senf dazu gegeben“ – wenn Du meine Gedanken dazu gerne hören möchtest, dann komm doch in meine Community – dort steht dir das entsprechende Video zur Verfügung.

Lass gerne einen Kommentar da, welche Affirmationen Du nutzt und welche Erfahrungen Du damit gemacht hast.

Deine Rosa

PS: in meinem Artikel Routinen & Rituale für Deinen Selbstwert findest Du Tipps, wie Du Affirmationen in Deinen Tag einbauen kannst.

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